RuT-Podiumsdiskussion „Lesbisch. Sichtbar. Berlin.“ am 18.12.

Am 18.12. disktutiert Stephanie Kuhnen auf dem Podium des LUDWIG in Berlin und auf Einladung von RuT – Rad und Tat e.V. unter der Überschrift „Lesbisch. Sichtbar. Berlin.“

Die Initiative zum Trans*Inter*Dyke*March Bremen empfiehlt die Veranstaltung auf Facebook mit einem längeren Post über die strukturellen Unterschiede zwischen schwuler und lesbischer Projektarbeit und Emanzipationsbewegung am Beispiel von RuT.

Die eine Struktur sind die großen schwul geführten und thematisch schwul fokussierten Institutionen. Sie sind durch staatliche Förderung entstanden, seit in den späten 1970ern/frühen 1980ern jene öffentlich sichtbaren schwulen Männer den Gang in deren Institutionen (Ministerien, Gremien, politische Empfänge) antraten.

Die andere Struktur der lesbisch/feministischen Projekte, institutionalisierte wenig, wollte unabhängig bleiben von Steuergeldern, zielte auf eine große Veränderung in der Gesellschaft ab, in der die politischen Empfänge und Gremien von und für Männer nicht mehr die Macht haben sollten.

(aus dem Posting)